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Schlagwort: Kletterunfall

AKTUELL: Klettern eine sichere Sportart?

AKTUELL: Klettern eine sichere Sportart?

AKTUELLES: IST KLETTERN EINE SICHERE SPORTART? – steigende Unfallzahlen (bei einer stetig wachsenden Anzahl Kletterbegeisterter) heizen die kontroversen Diskussionen über die Tücken von Sicherungsgeräten und allgemein die Sicherhit im Klettersport weiter an.

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Wir vom Kletterzentrum rocks. sind der Meinung, dass unabhängig von dem verwendeten Sicherungsgerät in allererster Linie eine profunde Ausbildung für Sicherheit im Klettersport sorgt:

Das Verstehen der kausalen Zusammenhänge in der Sicherungskette, ausreichend angeleitete Übungszeit inklusive ausführlicher und methodisch durchgeführter Sturzübungen und das Erlernen und Üben des „weichen Sicherns“ sind unverzichtbar für jeden Kletterer – ganz gleich ob alter Hase, blutiger Anfänger, Gelegenheits- oder 5-Tage-die-Woche-Kletterer! Und unabhängig davon in welchen Schwierigkeitsgrad man unterwegs ist.

Fortbildung schadet niemand!

Wir selbst hinterfragen (auch aufgrund der aktuellen Presse sowie der sich weiterentwickelnden Lehrmeinung des DAV) immer wieder unsere Kurskonzepte und versuchen uns stetig weiterzuentwickeln. Durch die Ausbildung unserer Trainer im eigenen Haus, sind auch erfahrene Trainer gezwungen ihr Handeln und Tun immer wieder neu zu erklären und zu hinterfragen bzw. auf neue Ideen und Aspekte anderer einzugehen. In regelmäßigen Trainersitzungen tragen wir unsere Erlebnisse und Erfahrungen aus den aktuell laufenden Kursen zusammen und diskutieren darüber, was sich noch verbessern lässt, wo Gefahren lauern oder wie Themen besser vermittelt werden können. Bei uns ist kein Kurs wie der andere – viel eigene Kletter- und Lehrerfahrung sind nötig, um Anfängern eine profunde Basis beim Start in die LEBENSART KLETTERN zu vermitteln. Die Ziele sind jedoch immer dieselben:

SICHERHEIT & SPASS AM KLETTERN!

 

Der Weg dorthin wird individuell angepasst und kann sehr unterschiedlich sein, was zählt ist das Ergebnis nach sechs Wochen Kletterkurs im rocks. Sechs Wochen Kletterkurs á 3 Stunden erscheint einigen wie „unnötig viel Zeit“ zum Erlernen des Sichern & Klettern im Vorstieg. Häufig sieht man Kursangebote, bei denen in 3 oder 4 Stunden die Inhalte vermittelt werden, die wir auf sechs Wochen á 3 Stunden verteilen. Davon fallen bei uns 2 Lehreinheiten (=6h) auf das Toprope Sichern und das Doppelte an Zeit, vier Lehreinheiten (= 12h) für den Vorstieg an!

Unsere Erfahrung hat uns gezeigt, dass es nicht nur wichtig ist sich ausreichend Zeit zum Erklären und Üben zu nehmen, sondern vor allem auch die PAUSEN zwischen den einzelnen Lernschritten unglaublich wichtig sind, um das neu gelernte zu festigen und zu verarbeiten.

Wir nehmen uns diese Zeit gerne für unsere Kunden. Es gibt uns die Möglichkeit sehr individuell und ausführlich zu arbeiten. Jede Kurseinheit startet mit einer Wiederholung der Inhalte der Vorwoche, so dass das Gelernte nochmal überprüft und gefestigt wird bevor neuer Stoff dazu kommt.

Zusätzlich zu unseren Einsteiger- und Technikkursen, möchten wir allen Kletterern über Workshops oder ganz individuell über Trainerstunden die Möglichkeit geben sich regelmäßig auf den Stand der Dinge zu bringen bzw. ihr eigenes Know How (besonders, was das Sichern im Vorstieg und neue Sicherungsgeräte betrifft) zu erweitern.

 

Denn Klettern fetzt…! Und ist unserer Meinung nach eine sichere Sportart!

Euer Trainerteam aus dem rocks.

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Die aktuelle Diskussion um die Funktionalität verschiedener Sicherungsgeräte, insbesondere der Tuber findet ihr hier nett zusammengefasst:

http://www.br.de/puls/tv/playground/sicherungsgeraete-im-check-get-goods-100.html

SICHERN IST NICHT GLEICH SICHERN

„Hey Du. Ich komm. Mach zu, Vorsicht.“ Viele klettern und haben trotzdem Schiss vor einem Sturz. Deswegen fallen sie entweder nicht oder wenn, dann nur nach Ansage. Das führt natürlich auch dazu, dass der Sicherungspartner keine überraschenden Stürze üben kann.“

Für Christoph Hummel von der DAV-Sicherheitsforschung heißt gut sichern: „Ständig aufmerksam sein und nach oben schauen. Das Seil im bodennahen Bereich möglichst straff halten und ganz präzise ein- und ausgeben. Wenn der Kletterer weiter oben ist, einen Sturz weich abfangen können, damit kein Ruck auf die Wirbelsäule kommt.“